Am 15. März 2024 wurde der Neuköllner Jugendclub NW80 nach 5-jähriger Bauzeit wiedereröffnet. Gemeinsam mit weit über hundert Gästen, Kindern und Jugendlichen durchschnitten Birgül Sanal, kommissarische Leitung des NW80 gemeinsam mit Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Jugendstadträtin Sarah Nagel das rote Band und gaben den beeindruckenden Neubau am Neudecker Weg 80 in Rudow so für die Nutzung frei.
Mittendrin im Eröffnungsprogramm die DAA Berlin mit Kathrin Schulze, Leitung Berlin-Brandenburg, und Hansjörg Rodewald, Projektleiter der Arbeitsgelegenheiten „Angebote von Kinder- und Jugendtreffs in Neukölln“ und „Onlinegestützte Materialbörse“. Gemeinsam mit Patrick Femerling, Ex-Nationalbasketballspieler, und Isa Kilic, Inhaber von Iskay Sportswear, haben wir mit zahlreichen Kindern und Jugendlichen den neuen Basketballplatz eingeweiht. In den gespendeten NW80-Trikots wuchsen die Kids und Jugendlichen zur Höchstform auf, so dass beim Spiel "Klein gegen Groß" selbst der 2,13m-große WM-Bronzemedaillengewinner, Vize-Europameister, mehrfache deutsche, spanische und griechische Meister gegen die höchstwahrscheinlichen Weltmeister*innen von morgen nicht den Hauch einer Chance hatte. Zur Belohnung gab es eine über das Projekt organisierte großzügige Spende des Neuköllner Schmidt Spiele Verlags für den NW80, weitere tolle Brettspiele und für Kinder und Jugendliche jeweils einen „Sorgenfresser“ oder „Mini-Spiel-Set“, so dass alle über hundert gekommenen Kinder und Jugendliche einen wunderbaren Spaß hatten.
Dies stellt auch für die sehr engagierten Teilnehmenden der AGH einen finalen Höhepunkt der einjährigen Projekte dar, die zu Ostern auslaufen. Die im Auftrag des Jobcenter Neukölln durchgeführten MAE-Projekte konnten im Zuge der bezirklichen Haushaltssperre nicht verlängert werden. Dennoch ein voller Erfolg! Insgesamt wurden nicht weniger als 1.000 Spiele an Kinder und Jugendliche in Neuköllner Einrichtungen verteilt, die wegen der Haushaltssperre Anschaffungen von z.B. Sportbällen sonst nur mit privaten Spenden organisieren können. Ein besonderer Nebeneffekt: Ein Drittel der MAE-Teilnehmenden des sog. zweiten Arbeitsmarkts konnten in einen regulären Job im ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden.
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